Kategorie

Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Drohung von Präsident Trump, acht europäischen Ländern 10 % Zölle aufzuerlegen, sollte den USA der Kauf Grönlands verwehrt werden, dürfte die Finanzmärkte unter Druck setzen und die Spannungen im Handelskrieg erneut anheizen. Experten sagen voraus, dass die Märkte die Woche mit einer risikoaversen Haltung beginnen werden, wobei europäische Verteidigungsaktien potenziell profitieren könnten, während sichere Anlagen wie Gold eine steigende Nachfrage verzeichnen dürften. Die Situation bedroht die transatlantischen Beziehungen und die Stabilität der NATO, wobei die EU-Länder angesichts mehrerer geopolitischer Krisen Vergeltungsmaßnahmen vorbereiten.
Die Aktienmärkte stehen unter Druck, da Donald Trumps Zollandrohungen für Unsicherheit sorgen. Der deutsche DAX dürfte 1 % niedriger eröffnen. Die EU plant einen Sondergipfel, um Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro zu diskutieren, während die Edelmetalle Gold und Silber auf Rekordniveau steigen. Chinas Wirtschaft zeigt ein verlangsamtes Wachstum, Bayer erzielt einen juristischen Sieg in seinem Glyphosat-Prozess und Lufthansa beginnt Lohnverhandlungen mit dem Bodenpersonal.
Chinas Wirtschaft wuchs im vierten Quartal 2025 mit 4,5 % so langsam wie seit drei Jahren nicht mehr, obwohl ein Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar erzielt wurde. Die schwache Binnennachfrage, rückläufige Immobilieninvestitionen, sinkende Einzelhandelsumsätze und der beschleunigte Bevölkerungsrückgang führen zu strukturellen Herausforderungen. Während die Exporte trotz der Handelsspannungen mit den USA weiterhin stark sind, prognostizieren Ökonomen für 2026 eine weitere Abschwächung der Wirtschaft mit Wachstumsprognosen von etwa 4,4 bis 4,8 %.
Der Software-Sektor erlebt im Jahr 2026 erhebliche Turbulenzen, wobei die Aktienkurse Tiefststände erreichen, die seit 2022 nicht mehr gesehen wurden. Trotz attraktiver Bewertungen sind Software-Aktien in diesem Jahr um 15 % gefallen, nachdem sie bereits 2025 um 11 % zurückgegangen waren. Die Einführung des neuen KI-Tools von Anthropic hat die Befürchtungen vor Disruptionen verstärkt und dazu geführt, dass Unternehmen wie Intuit, Adobe und Salesforce zweistellige Rückgänge verzeichnen. Während Softwareunternehmen mit existenziellen KI-Bedrohungen und Wachstumsunsicherheiten konfrontiert sind, profitieren Chiphersteller wie Nvidia von massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur. Die Wall Street ist hinsichtlich der Aussichten für den Sektor weiterhin gespalten: Einige sehen attraktive Bewertungen, während andere angesichts des disruptiven Potenzials der KI vorsichtig bleiben.
Die Drohung von Präsident Trump, wegen des Streits um den Kauf Grönlands neue Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, hat europäische Investoren verunsichert und die Aktienmärkte nach unten gedrückt. Der DAX fiel um 1,5 % und der Euro Stoxx 50 um 1,8 %, da sich die Anleger in sichere Häfen wie Gold und Verteidigungsaktien zurückzogen. Während Verteidigungsunternehmen wie Rheinmetall und Hensoldt zulegten, mussten Automobilhersteller und Luxusgüterunternehmen erhebliche Verluste hinnehmen. Bayer widersetzte sich diesem Trend mit einer starken Rallye aufgrund positiver rechtlicher Entwicklungen im US-Glyphosat-Verfahren.
Donald Trumps Drohungen mit neuen Zöllen gegen Europa sorgen für Nervosität an den Finanzmärkten, wobei die europäischen Aktienindizes Verluste verzeichnen, insbesondere bei Unternehmen, die potenziell von Zöllen betroffen sind. Der Marktanalyst Jens Korte erklärt, dass die aktuellen Verluste im Vergleich zu früheren Crashs zwar gering sind, aber dennoch eine unterschwellige Angst vor möglichen wirtschaftlichen Konflikten besteht. Der Artikel diskutiert das Paradoxon des gleichzeitigen Anstiegs von Aktien und Gold, die Entkopplung der Aktienmärkte von den nationalen Volkswirtschaften und die Sorge, dass übermäßiger Optimismus möglicherweise auf einen Wendepunkt am Markt hindeutet.
Das größte Ölfeld Kasachstans, Tengiz, wurde aufgrund von Bränden in einer wichtigen Stromerzeugungsanlage vorübergehend stillgelegt. Das von Chevron betriebene Feld, das über 40 % der Ölproduktion Kasachstans ausmacht, erlitt Schäden an den Stromverteilungssystemen, wodurch die Produktion und der Export eingestellt wurden. Dies verschärft die bestehenden Versorgungsengpässe im kasachischen Ölsektor, der in letzter Zeit mit Engpässen in der Exportinfrastruktur zu kämpfen hatte. Der Ausfall folgt auf jahrelange kapitalintensive Investitionen in den Ausbau des Feldes.
Schweizer Unternehmensleiter sind hinsichtlich der wirtschaftlichen Aussichten deutlich pessimistischer geworden: Nur noch 25 % erwarten Wirtschaftswachstum, gegenüber 68 % vor einem Jahr. Die von PwC unter 81 Schweizer CEOs durchgeführte Umfrage zeigt ein sinkendes Vertrauen in Umsatzwachstum und Beschäftigungsaussichten. Es wird erwartet, dass KI zu einem erheblichen Stellenabbau führen wird, von dem insbesondere Berufseinsteiger betroffen sein werden. Zu den wichtigsten Sorgen zählen geopolitische Unsicherheiten, makroökonomische Schwankungen und regulatorische Herausforderungen.
Die Credit Suisse-Aktie (CSGN.SW) wurde an der SIX Swiss Exchange zu einem Kurs von CHF 0,817 gehandelt, wobei das Handelsvolumen mit 41,89 Millionen Aktien deutlich über dem Durchschnitt lag. Der Artikel enthält eine detaillierte Analyse, die die schlechten Fundamentaldaten der Bank aufzeigt, darunter ein negatives EPS von -2,57, ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,04 (gegenüber einem Branchendurchschnitt von 2,19) und eine hohe Verschuldungsquote von 3,81. Meyka AI stuft die Aktie mit einer Note von 62,99/100 als „HOLD” ein und prognostiziert ein 12-Monats-Kursziel von CHF 1,05 (+28,52 %). Die Analyse hebt sowohl Aufwärtskatalysatoren (Umstrukturierung, Verkauf von Vermögenswerten) als auch Abwärtsrisiken (Rechtsstreitigkeiten, Abschreibungen) für Händler und Investoren hervor.
Die Europäische Union erwägt den Einsatz ihres mächtigen Anti-Zwangs-Instruments, bekannt als „Handels-Bazooka“, als Reaktion auf die Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit. Das Instrument ermöglicht es der EU, Gegenzölle und andere wirtschaftliche Maßnahmen gegen Länder zu verhängen, die wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen ergreifen. Während Frankreich den Einsatz dieses Instruments unterstützt, sind andere EU-Mitglieder wie Italien und Irland zurückhaltender. Die Situation verdeutlicht die eskalierenden geopolitischen Spannungen und die erste ernsthafte Erwägung des Einsatzes dieser bisher ungenutzten Handelswaffe.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.